Montag, 5. Mai 2014

25. Woche: Ein Auf und Ab der Gefühle



Wie ihr in meinem letzten Post vielleicht gemerkt habt, habe ich im Moment sehr dünne Nerven und würde mich am liebsten nur noch zu Hause einsperren (was ich eigentlich schon fast mache). Mein Kopf dreht sich nur noch um To-Do Listen, von denen ich soviel schreibe, dass ich nicht mal mehr weiß, wo sie alle liegen. Der Geburtstermin fühlt sich an wie die Deadline für ein neues Leben. Bis dahin muss noch alles erledigt sein: 


Die Wohnung einmal komplett auf den Kopf stellen, den Keller auch, um dann mit der Babyeinrichtung zu beginnen, und Klausuren müssen auch noch irgendwann geschrieben werden, am besten nicht im letzten Monat der Schwangerschaft, jedoch weiß ich nicht, ob ich die vorverlegen kann und so weiter. Eine unendliches Organisationsschema, dass mich jeden Abend wach im Bett liegen lässt, obwohl ich auf dem Sofa schon eingeschlafen bin. Und dabei merke ich förmlich, wie mein Kopf einfach mal alles über Bord wirft, was er nicht für wichtig empfindet, nämlich alles was nichts mit der Vorbereitung für unseren Kleinen zu tun hat. In meinem Mami-Buch steht, dass Frauen zum Ende der Schwangerschaft noch unkonzentrierter und sogar dümmer werden können, das bereitet mir noch mehr Panik im Hinblick auf meine Klausuren, die ich unbedingt vorher schreiben muss, um meinen Abschluss zu bekommen. 

Doch Anstatt einfach mal anzufangen und Dinge von To-Do-Listen abzuarbeiten, erschlägt mich der Berg an "muss" und "soll" und auf einmal "kann" ich nicht mehr. Dann blicke ich auf die letzten Tage/Woche zurück und bin noch viel demotivierter, weil ich soviel mehr hätte schaffen können, aber wieder viel zu wenig getan habe. Ein unendlicher Kreislauf, in dem man nur durch Anfangen herauskommt, doch die Frage ist: wo?



1 Kommentar:

  1. Svenja, du schaffst das! Warum keine Klausuren vorverlegen? Hab meinen halben Bachelor verschoben!
    Denke an euch drei :)
    Simon

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